Journal · 08. August 2026 · Begegnungen

Fotowalk mit der Hundeschule Selfkant

Unser gemeinsamer Fotowalk mit der Hundeschule Selfkant begann morgens um 9 Uhr. Zu dieser Zeit war es noch angenehm, doch schon nach kurzer Zeit zeigte sich der Sommer von seiner heißen Seite. Zum Glück wartete das Wasser auf uns – und genau dort entstanden einige meiner Lieblingsmomente.

Jeder Hund brachte seine ganz eigene Geschichte mit.

Da war Merle, die aus dem Tierschutz kommt. Während des Spaziergangs traute sie sich neugierig in eine kleine Baumhöhle. Für viele nichts besonderes, für Merle und ihre Besitzerin ein großer Moment. Es war schön zu sehen, wie der Hund seiner Besitzerin vertraute und wie sehr dieser Moment gefeiert wurde. :)

Dann war da Juna, die zum ersten Mal richtig schwamm und währenddessen noch vergnügt Wasser jagte. Das muss ihr erstmal einer nachmachen ;)

Ihre ersten Schwimmversuche fotografisch festhalten zu dürfen, war etwas ganz Besonderes. Mit jeder Minute wurde sie sicherer und hatte sichtlich Spaß. Diese Freude war wunderschön zu beobachten.

Mit dabei waren außerdem Pepe, Ida, Charly, Louie und natürlich Juna von Julia von der Hundeschule Selfkant. Jeder Hund hatte seinen ganz eigenen Charakter, und genau das macht solche Fotowalks für mich so besonders.

Was mir an diesem Vormittag besonders in Erinnerung bleiben wird, ist die Atmosphäre. Es war eine unglaublich harmonische Gruppe. Es wurde gemeinsam gelacht, sich gegenseitig unterstützt und jeder Hund durfte in seinem eigenen Tempo unterwegs sein. Genau diese entspannte Stimmung spiegelt sich auch in den Bildern wider.

Ein herzliches Dankeschön an Julia von der Hundeschule Selfkant für die tolle Organisation und das Vertrauen – und natürlich an alle Mensch-Hund-Teams für diesen besonderen Vormittag.

Ich freue mich schon jetzt auf unseren nächsten gemeinsamen Fotowalk und auf viele weitere kleine Wunder, die darauf warten, entdeckt zu werden.

Was ich an Fotowalks besonders liebe, ist die Dynamik einer Gruppe. Jeder Hund bringt seinen eigenen Charakter mit, jeder Mensch seine eigene Geschichte. Während die einen durchs Wasser flitzen, beobachten andere lieber aus der zweiten Reihe. Genau diese Mischung macht jeden Fotowalk einzigartig.

Ein Fotowalk unterscheidet sich dabei ganz bewusst von einem Einzelshooting. Beim Fotowalk steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund – die Zeit mit den Hunden, der Austausch untereinander und die vielen kleinen Momente, die ganz nebenbei entstehen. Ich begleite den Spaziergang mit der Kamera und halte genau diese Erinnerungen fest.

Ein Einzelshooting hingegen gehört ganz euch. Wir nehmen uns Zeit, wählen gemeinsam die passende Location aus und gestalten das Shooting ganz nach euren Wünschen. Es bleibt Raum für verschiedene Motive, Perspektiven und Bildideen – und vor allem für die besondere Geschichte zwischen euch und eurem Hund.

Beides hat seinen ganz eigenen Zauber. Während ein Fotowalk von Gemeinschaft und spontanen Begegnungen lebt, entsteht bei einem Einzelshooting eine sehr persönliche und individuelle Bildgeschichte.

Journal · 24. Juli 2026 · Unterwegs

Wenn die Heide blüht…

Es gibt jedes Jahr diesen einen Moment, auf den ich mich besonders freue: Wenn sich die Heide langsam lila färbt und die Landschaft für ein paar Wochen wie verwandelt aussieht.

Gerade in den frühen Morgenstunden liegt oft noch Ruhe über den Wegen. Das Licht ist weich, die Luft angenehm und die Farben wirken fast ein bisschen unwirklich. Es ist eine dieser Kulissen, die gar nicht viel braucht – die Natur übernimmt den größten Teil.

Bei einem Shooting in der Heide entstehen deshalb ganz andere Bilder als beispielsweise im Wald oder in der Stadt. Die weiten Flächen schaffen Raum, die Farben wirken ruhig und der Blick fällt automatisch auf das Wesentliche: die Menschen und Tiere vor der Kamera.

Dabei spielt es gar keine Rolle, wer vor meinem Objektiv steht. Familien, Kinder, Paare, Hunde oder Pferde – jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Genau das macht solche Shootings für mich so spannend. Keine Begegnung ist wie die andere und genau das spiegelt sich später auch in den Bildern wider.

Was ich an der Heide besonders mag: Sie verändert sich ständig. Je nach Tageszeit wirkt sie mal sanft und verträumt, mal warm und leuchtend. Deshalb sehen selbst Shootings am gleichen Ort nie gleich aus. Leider zeigt sich die Heide nur für wenige Wochen im Jahr von ihrer schönsten Seite. Vielleicht macht gerade das ihren besonderen Reiz aus. Manche Orte sind eben nur für kurze Zeit so einzigartig – und genau deshalb lohnt es sich, diese Momente festzuhalten.

Australian Shepherd sitzt zwischen blühender Heide und einer kleinen Kiefer in der Brunssummer Heide und blickt im warmen Abendlicht zur Kamera.
Drei Golden Retriever sitzen während des Sonnenuntergangs in der blühenden Brunssummer Heide und blicken in die Kamera.
Hund gibt einem Menschen in der blühenden Brunssummer Heide im warmen Abendlicht die Pfote
Australian Shepherd steht im goldenen Abendlicht vor der blühenden Brunssummer Heide mit einer kleinen Kiefer im Hintergrund.
Junger Golden Retriever in der blühenden Brunssummer Heide bei Sonnenaufgang

Journal · 10. Juli 2026 · Gedanken

Der Anfang von Wunderfinderlein

Ein Anfang, der sich lange Zeit nicht getraut hat

Es gibt Träume, die leise beginnen.

Sie begleiten einen über Monate oder sogar Jahre. Man denkt immer wieder daran, malt sie sich aus und schiebt sie doch noch ein Stück weiter nach hinten. Nicht, weil man sie nicht möchte – sondern weil man sich fragt, ob man wirklich bereit dafür ist.

So ging es mir mit Wunderfinderlein.

Die Fotografie begleitet mich schon lange. Mit jeder Begegnung, jedem Sonnenaufgang und jedem Blick durch die Kamera wurde der Wunsch größer, daraus etwas Eigenes entstehen zu lassen. Und trotzdem gab es immer wieder diesen einen Gedanken: Bin ich wirklich gut genug?

Irgendwann habe ich gemerkt, dass diese Frage wahrscheinlich nie ganz verschwindet. Also habe ich beschlossen, ihr nicht länger die Entscheidung zu überlassen.

Vor wenigen Tagen ist meine Website online gegangen. Für viele ist es vielleicht einfach nur eine Internetseite. Für mich ist sie der Beginn eines neuen Kapitels.

In den letzten Wochen wurde geschrieben, verworfen, neu gestaltet und wieder verändert. Es sind viele kleine Entscheidungen in diese Website geflossen – immer mit dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, der sich nach Wunderfinderlein anfühlt.

Mit diesem Journal möchte ich euch auf meinem Weg mitnehmen.

Hier wird es nicht nur um Fotos gehen. Ich möchte Geschichten erzählen. Von besonderen Begegnungen, von Hunden, Familien und kleinen Wundern am Wegesrand. Von Lieblingsorten, neuen Ideen und manchmal auch von den Gedanken, die hinter einem Bild entstehen.

Vielleicht schaue ich selbst in ein paar Jahren auf diesen ersten Eintrag zurück und denke: Genau hier hat alles begonnen.

Und vielleicht begleitet ihr mich ein Stück auf diesem Weg.

Ich freue mich, dass ihr von Anfang an dabei seid.

Eure Giulia

Nahaufnahme einer Hundenase, eingerahmt von blauen und lilafarbenen Hortensienblüten.